
Kritik an höherer LVR-Umlage
Die Grünen-Fraktion im Landschaftsverband Rheinland übt scharfe Kritik an der beschlossenen Erhöhung des Umlagesatzes für 2022. Die hat die Koalition aus CDU und SPD im LVR-Finanzausschuss beschlossen. Für Mönchengladbach würde das nächstes Jahr eine Mehrbelastung von 1,2 Millionen Euro bedeuten.
Veröffentlicht: Samstag, 11.12.2021 09:02
Geplant ist eine Erhöhung um 0,2 Prozentpunkte auf dann 15,4 Prozentpunkte. Der Mönchengladbacher Heinz Kremers ist Mitglied der Grünen LVR-Fraktion und bezeichnet diese Erhöhung als kommunalfeindliche Entscheidung. Viele Städte und Kreise im gesamten Rheinland hätten mit den schwerwiegenden finanziellen Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen. Ihnen in dieser Situation ohne Not das Geld aus der Tasche zu ziehen, sei unverantwortlich, so Kremers. Die Grünen hätten im Gegenzug für das Jahr 2023 eine Senkung der Landschaftsumlage um 0,25 Prozentpunkte gefordert. Diesen Antrag zur Entlastung der Kommunen hätten CDU und SPD abgelehnt.