
Krise trifft Wohnungslose hart
Auch die Diakonie in Mönchengladbach muss sich der aktuellen Corona-Lage anpassen. Für Wohnungslose ist die Krise besonders problematisch.
Veröffentlicht: Montag, 30.03.2020 05:12
Das gelte sowohl für die Wohnungslosen in der Stadt, als auch für die eigenen Beschäftigten, so die Diakonie. Neue Regeln sollen alle Beteiligten vor dem Virus schützen. Laut der Diakonie gibt es unter den Obdachlosen in Mönchengladbach ein großes Bewusstsein für die Corona-Situation. Die Betroffenen seien sich klar darüber, dass sie zur Risikogruppe gehören. Einzelne größere Gruppen von Wohnungslosen werden in der Stadt außerdem durch das Ordnungsamt aufgrund des Kontaktverbots aufgelöst. Die Personalsituation bei der Diakonie ist im Moment angespannt. Denn man vesuche die verschiedenen Teams, die in den Anlaufstellen und den Unterkünften arbeiten zu trennen. Außerdem seien einige Mitarbeiter krank, so die Diakonie. Zusätzlich wurde die Bettenzahl bei den Notunterkünften um fast die Hälfte reduziert und in das Cafe Pflaster dürfen nur noch maximal 5 Gäste gleichzeitig. So soll die Einhaltung der Abstandsregel gewährleistet werden.