
Krings für Meldepflicht vor Reisen in Risikogebiete
Der Mönchengladbacher Innenstaatssekretär Günter Krings fordert eine Meldepflicht vor Reisen in Risikogebiete und ein härteres Vorgehen gegen Verstöße bei Demos gegen die Corona-Schutzmaßnahmen.
Veröffentlicht: Montag, 10.08.2020 13:44
Zuerst hatte die Rheinische Post berichtet. Es sei zwar gut, dass Flugreisende jetzt direkt am Flughafen getestet würden, sagte Krings uns im Interview. Die Nachverfolgung möglicher Infektionen sei aber auf den gesamten Reiseverkehr gesehen noch lückenhaft.
Außerdem hätte eine solche Anzeigepflicht vor Reisen in Risikogebiete auch eine Warnfunktion. Wenn für Reisende klar wäre, dass sich sich nach Ihrer Rückkehr womöglich einem Test und einer Quarantäne unterziehen müssen, könnte das auch abschreckend wirken, so Krings.
Auch härtere Strafen für Teilnehmer von Demos gegen die Corona-Schutzmaßnahmen fordert Krings. Es mache keinen Sinn, Regeln aufzustellen, wenn sie nicht durchgesetzt werden. Schon aus Rücksicht vor denen, die sich daran halten, müsse härter durchgegriffen werden, so Krings im Radio 90,1 Interview:
Notfalls sei es gesetzlich sogar möglich, Demos vor ihrem Beginn zu verbieten, sollte schon im Vorfeld zu erwarten sein, dass Regeln massiv verletzt werden, so Krings weiter.