
Kriminalität und Prävention Themen im Jugendhilfeausschuss
Im Jugendhilfeausschuss werden heute unter anderem zwei Prüf-Anträge der Ampel-Koalition diskutiert, die die Beratungs- und Präventions-Arbeit in der Stadt verbessern sollen. Außerdem geht es um das Thema Drogenkriminalität auf öffentlichen Plätzen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 09.06.2021 12:26
Drogenkriminalität:
In Mönchengladach soll die Sicherheitskooperation Vitus in ähnlicher Weise auch auf andere Bereiche der Stadt übertragen werden. Das ist Teil eines Prüfantrags, den die CDU, für den Jugendhilfeausschuss heute vorbereitet hat. Die Partei verbindet damit das langfristige Ziel den Verkauf und Konsum von illegalen Drogen in der Stadt einzudämmen, um so vor allem Kinder und Jugendliche zu schützen. Aus Sicht der CDU ist es möglich mit Hilfe vieler Partner und großem Engagement die Umgebung öffentlicher Plätze, Parks und vor allem Schulen möglichst drogenfrei zu halten. Die Sicherheitskooperation Vitus habe da schon Erfolge erzielt, so die CDU. Das Projekt wurde durch Polizei und Ordnungsamt ins Leben gerufen und verbindet mittlerweile über 30 Partner, die daran arbeiten den Bereich rund um den Platz der Republik sicherer zu gestalten. Dazu zählen auch andere Aspekte, wie Soziales, die Sauberkeit und die Belebung des Platzes durch eine neue Gestaltung. Der Antrag der CDU sieht deshalb vor, dass die Stadt mit der Polizei zusammen überprüft, an welchen Stellen in Mönchengladbach ähnliche Kooperationen umgesetzt werden können.
Prävention Mediensucht:
Die Präventionsarbeit soll demnach erweitert und ein Beratungsangebot für Mediensucht geschaffen werden. Im Bereich der Mediensucht soll die Stadt laut dem Antrag prüfen, welche Angebote man etablieren kann. Insbesondere sollen dabei auch Kinder und Jugendliche und deren Erziehungsberechtigte im Fokus stehen. Gleichzeitig soll auch geschaut werden, welche vorhandenen Einrichtungen bei uns über das fachliche Wissen verfügen um so ein Angebot zu schaffen. Der zweite Antrag befasst sich damit die Präventionsarbeit im Kinder und Jugenbereich zu erweitern. Die Stadt soll demnach prüfen, ob in bestimmten Kitas schon zwei oder drei Jahre vor der Schuleingangsuntersuchung eine kinderärtzliche Begleitung stattfinden kann und wie so etwas gefördert werden könnte.