
Kohleausstieg: Stadt nimmt Stellung
Bis gestern hatten Kommunen und Initiativen Zeit, Stellung zur Leitentscheidung für den Kohleausstieg in der Region zu beziehen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 02.12.2020 08:21
Die Stadt Mönchengladbach hat das gestern Nachmittag im Planungs- und Bauausschuss getan. Kritik an der Leitentscheidung gibt es von Braunkohlegegnern. Die Leitentscheidung soll unter anderem festlegen, was nach dem Kohleausstieg in der Region passiert - zum Beispiel was Arbeitsplätze und die Nachnutzung der ehemaligen Tagebaue betrifft. Die Stadt Mönchengladbach begrüßt die getroffenen Pläne. Sie befürchtet aber, dass die Folgekosten für den Kohleausstieg höher werden, als bislang angenommen. Und dass letztendlich die Kommunen diese Kosten zu tragen hätten. Deutlichere Kritik an der Leitentscheidung kam von Braunkohlegegnern. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens seien so nicht einzuhalten. Und auch der Hambacher Forst und einige Dörfer am Tagebau Garzweiler II blieben weiter gefährdet. Am 15. Dezember findet zur Leitentscheidung eine Landtagsanhörung statt. Der BUND ist als Sachverständiger geladen und wird ausführlich Stellung beziehen.