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Kirchen fordern Deeskalation in Lützerath
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Kirchen fordern Deeskalation in Lützerath

Im Konflikt um die Räumung von Lützerath haben sich jetzt auch die katholischen und evangelischen Gemeinden eingeschaltet. Sie fordern zur Deeskalation auf.

Veröffentlicht: Mittwoch, 11.01.2023 05:41

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Außerdem solle die angekündigte Räumung verschoben werden. Der Räumungseinsatz müsse politisch gestoppt werden, heißt es. Eine Räumung berge Gefahren für Polizist*innen, aber auch für jene, die verzweifelt Widerstand leisten, heißt es. Gemeinsam sprechen sich die Evangelischen Kirchenkreise Gladbach-Neuss und der Diözesanrat der Katholiken gegen jede Form der Gewalt aus. Man teile nicht alle Aktionsformen des Widerstandes, ein Räumungstopp würde der Deeskalation aber dienen. Außerdem würde so Zeit gewonnen, um klimapolitisch verantwortbare Entscheidungen zu treffen. Deshalb müsse die Landesregierung ein sofortiges Aufschieben der Räumung veranlassen. Die Kirchenkreise und der Diözesanrat sagen außerdem, dass ein Abbaggern Lützeraths in diesem Winter keinesfalls nötig sei, da ausreichend Kohle für die Kraftwerke zur Verfügung stünden. 

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