
Kindeswohlgefährdung entwicklet sich gegen den Trend
Landesweit sind die Zahlen während Corona gestiegen. Bei uns sind sie dagegen Konstant geblieben.
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.07.2021 16:56
Trotz der Corona-Krise, Homeoffice und geschlossenen Schulen und Kitas sind die Anzahl an Kindeswohlgefährdungen in Mönchengladbach in 2020 stabil geblieben. Das zeigen zumindest die Zahlen einer aktuellen Statistik der Landesbehörde IT.NRW. Den Landesstatistikern zufolge gab es bei uns in Mönchengladbach 2019 noch 1.111 Fälle, in 2020 mit 1.100 nur minimal weniger. Damit steht Mönchengladbach entgegen dem NRW-Trend. Landesweit sind die Fälle nämlich deutlich angestiegen. In Mönchengladbach ist demnach vor allem die latente Kindeswohlgefährdung angestiegen. Hierbei kann eine tatsächliche Gefährdung nicht festgestellt werden, allerdings liegen Hinweise vor und sie kann nicht ausgeschlossen werden. Außerdem kann eine große Dunkelziffer vorliegen - Fälle, die also gar nicht gemeldet wurden.