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Kindeswohl häufiger akut in Gefahr
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Kindeswohl häufiger akut in Gefahr

Die Stadt Mönchengladbach musste im vergangenen Jahr immer wieder eingreifen, weil das Wohl von Kindern gefährdet war. Neue Zahlen zeigen: 2021 blieb die Zahl der Kindeswohlgefährdungen in Mönchengladbach ähnlich hoch wie im ersten Pandemiejahr. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.08.2022 12:53

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Fast 1.100 mal hat die Stadt im vergangenen Jahr mögliche Kindeswohlgefährdungen untersucht. Dabei stellte man in fast 300 Fällen letztes Jahr etwa eine latente Kindeswohlgefährdung fest. Deutlich gestiegen im Vergleich zu sämtlichen Vorjahren ist allerdings die Zahl der Fälle, in denen Kinder wirklich akut gefährdet waren - mit 223 Fällen waren es letztes Jahr fast doppelt so viele wie noch vor der Pandemie. Viele Fälle werden etwa durch Schulen, Kitas oder Verwandte gemeldet. Aber auch die Mönchengladbacher Polizei entdeckt bei ihren Einsätzen immer häufiger Haushalte, in denen Kinder möglicherweise körperliche oder seelische Schäden davontragen. 

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