
Kaufkraft-Vergleich: In Mönchengladbach bleibt mehr vom Geld übrig
Im Vergleich zu anderen kreisfreien Städten, ist das Geld in Mönchengladbach mehr wert.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.04.2026 05:08
In Mönchengladbach können sich die Menschen von ihrem Einkommen im Vergleich zu vielen anderen Großstädten mehr leisten. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft. Untersucht wurde die Kaufkraft in 109 kreisfreien Städten – also wie viel Geld den Menschen tatsächlich zur Verfügung steht, nachdem Lebenshaltungskosten berücksichtigt wurden.
Ein entscheidender Vorteil für Mönchengladbach: Die Lebenshaltungskosten sind hier niedriger als in vielen anderen Großstädten. Das Preisniveau liegt bei etwa 97 Prozent und damit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 100 Prozent. Besonders deutlich wird der Unterschied im Vergleich zu Städten wie Köln oder Düsseldorf, wo vor allem die Mieten deutlich höher sind. Trotz oft höherer Einkommen bleibt den Menschen dort am Ende weniger übrig.
Gleichzeitig sind auch die Einkommen in Mönchengladbach zuletzt spürbar gestiegen. Laut der Analyse lag das durchschnittliche verfügbare Einkommen im Jahr 2023 bei knapp 29.000 Euro pro Person. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 4.500 Euro innerhalb von nur drei Jahren.
Die Studie zeigt damit: Auch wenn Mönchengladbach nicht zu den Städten mit den höchsten Einkommen zählt, sorgt das vergleichsweise niedrige Preisniveau dafür, dass die Kaufkraft vor Ort überdurchschnittlich ausfällt.