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Jugendamt musste zuletzt weniger eingreifen
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Jugendamt musste zuletzt weniger eingreifen

Das Mönchengladbacher Jugendamt musste zuletzt seltener in Familien eingreifen. Das geht aus aktuellen Zahlen der Landesstatistiker hervor.

Veröffentlicht: Freitag, 28.06.2019 10:25

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Demnach mussten vergangenes Jahr 230 sogenannte vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche ergriffen werden. Das waren fast einhundert weniger als noch im Jahr davor. Am häufigsten musste das Jugendamt eingreifen, weil die Eltern oder ein Elternteil überfordert waren. In knapp 30 Fällen waren Beziehungsprobleme der Eltern der Grund. Besonders oft wurden Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren in Obhut genommen. Der Großteil davon war männlich. Anders als im Vorjahr erfolgten die Schutzmaßnahmen in fast 50 Fällen sogar auf eigenen Wunsch. Rund 180 Mal griff das Jugendamt wegen Gefährdung ein. Insgesamt liegt Mönchengladbach bei der Zahl der Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche im NRW-Schnitt. Landesweit mussten die Jugendämter vergangenes Jahr etwa 14.500 Mal eingreifen. Ein Rückgang von rund 9 Prozent im Vergleich zum Jahr davor.

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