
Innenstädte in Gladbach und Rheydt: Handelsverband sieht Handlungsbedarf
Eine bundesweite Studie zeigt eine positivere Stimmung gegenüber deutschen Innenstädten. Für die Innenstädte in Gladbach und Rheydt sieht der Handelsverband Mönchengladbach aber weiter Handlungsbedarf. Vor allem Leerstände bleiben eine Herausforderung.
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Die Innenstädte von Gladbach und Rheydt stehen aus Sicht des Handelsverbands Mönchengladbach weiterhin vor Herausforderungen. Anlass für die Einschätzung ist eine bundesweite Studie zur Entwicklung deutscher Innenstädte. Demnach wollen mehr als 80 Prozent der Befragten ihr Stadtzentrum künftig genauso oft oder häufiger besuchen.
Ob dieser positive Trend auch in Mönchengladbach angekommen ist, lässt sich laut Handelsverband derzeit allerdings nicht eindeutig sagen. Auch bei den Umsätzen der Händler in Gladbach und Rheydt gebe es kein einheitliches Bild. Mehr Besucher in den Innenstädten bedeuteten nicht automatisch höhere Einnahmen für die Geschäfte.
Leerstände bleiben Herausforderung für die Innenstädte
Ein zentrales Problem sind aus Sicht des Handelsverbands weiterhin Leerstände in den Innenstädten. Leerstehende Ladenlokale könnten auch benachbarte Geschäfte weniger attraktiv machen. Entsprechend wichtig sei es, freie Flächen wieder zu entwickeln und zu beleben.
In der Rheydter Innenstadt habe sich der öffentliche Raum bereits verbessert. Nun müssten vor allem private Gebäude und Erdgeschosse stärker entwickelt und mit neuen Angeboten gefüllt werden.
Für die weitere Entwicklung der Innenstädte in Gladbach und Rheydt setzt der Handelsverband auf eine Mischung verschiedener Angebote. Neben Geschäften sollen Gastronomie, Kultur und Dienstleistungen dazu beitragen, die Zentren attraktiver zu machen. Gleichzeitig sei eine engere Zusammenarbeit der Beteiligten vor Ort notwendig.