
IHK zu Fachkräftemangel
Der schon jetzt massiv spürbare Fachkräftemangel wird den Mönchengladbacher Unternehmen in den nächsten Jahren noch größere Probleme bereiten.
Veröffentlicht: Freitag, 08.11.2019 10:47
Das zeigt der neue Fachkräftereport, der jetzt von den Industrie- und Handelskammern in NRW vorgestellt wurde. Für den Kammerbezirk Mittlerer Niederrhein wird für das Jahr 2030 geschätzt, dass die Lücke zwischen den vorhanden Fachkräften und den benötigten Fachkräften auf über 15 Prozent steigen wird. Im Moment sind es knapp 7 Prozent. Der Grund dafür liegt im demographischen Wandel. Die Baby-Boomer Jahrgänge aus den 60er Jahren gehen 2030 in Rente, während die Geburten schwächeren Jahrgänge aus den 2000er, die dann in die Arbeitswelt starten, die Lücke nicht schließen können. Deshalb müssten in den nächsten Jahren ältere Fachkräfte besser im Job gehalten, Geschlechterunterschiede in den Branchen abgebaut, mehr internationale Fachkräfte gewonnen und Menschen ohne Berufsabschluss besser nachqualifiziert werden, so die IHK.
Kompletter Fachkräftereport
Die IHK Mittlerer Niederrhein berät ihre Mitgliedsunternehmen zum Thema Fachkräftesicherung und unterstützt bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen. Interessenten können sich an die IHK-Fachkräfteberaterinnen wenden:
Maren-Corinna Nasemann, Tel. 02151 635-328, nasemann@mittlerer-niederrhein.ihk.de
Birgit Terschluse, Tel. 02151 635-325, terschluse@mittlerer-niederrhein.ihk.de