Anzeige
IHK Mittlerer Niederrhein in Mönchengladbach
© IHK Mittlerer Niederrhein
Teilen: mail

IHK fordert Haushaltssanierungsplan für Mönchengladbach

In Mönchengladbach wird in den nächsten Wochen über den Haushalt 2021/22 der Stadt entschieden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.01.2021 17:07

Anzeige

Aber bevor sich am Ende der Rat damit befassen wird, fordert die Industrie und Handelskammer Mittlerer Niederrhein einen neuen Haushaltssanierungsplan, der besonders die Ausgaben im Blick behalten soll. Der Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Die Forderung der IHK beruht auf einem Gutachten des Finanzwissenschaftlers Prof. Dr. Harald Schoelen von der Hochschule Niederrhein. Demnach werden die Corona-bedingten Mehrausgaben, die Finanzen der Stadt zwar nicht sofort aber in absehbarer Zukunft stark belasten. Ende 2024 wird die Rechnung demnach fällig und die dürfte nach den gegenwärtigen Regelungen dann etwa die Hälfte des Eigenkapitals der Stadt auffressen. In seinem Fazit kommt Schoelen so zu dem Schluss, dass es für die Stadt Mönchengladbach keinen Spielraum für nicht unbedingt notwendige Ausgaben gibt. Bei den Investitionen sollte der Fokus sich deshalb auf die Corona-Krisenbewältigung beschränken. So sollte in die Digitalisierung der Schulen oder in Maßnahmen investiert werden, die die Qualität des Wirtschaftsstandorts verbessern, heißt es. Wünschenswert ist aus Sicht Schoelens außerdem unter anderem die Entwicklung des Gewerbegebiets am Flughafen und die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. 


Anzeige
Anzeige
Anzeige