
IHK fordert bessere Hilfen für Kleinunternehmer
Kleine Unternehmen sollen bei staatlichen Corona-Hilfen besonders berücksichtigt werden. Das fordert die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein.
Veröffentlicht: Mittwoch, 13.01.2021 06:36
Ein Großteil ihrer Mitglieder sind Kleingewerbetreibende und Solo-Selbstständige. Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass rund 20 Prozent der Befragten überlegen, ihr Geschäft aufzugeben. Für 48.000 Kleingewerbetreibende in unserer Region sieht die aktuelle Situation laut IHK düster aus: mehr als die Hälfte musste im vergangenen Jahr auf Rücklagen zugreifen, bei neun Prozent drohe sogar die Insolvenz. Zu den bisherigen staatlichen Hilfen fallen die Meinungen zwar gemischt, aber überwiegend negativ aus. Kritisiert wird etwa, dass die Verwendung der Mittel zu restriktiv geregelt sei oder Unklarheit über die spätere Rückzahlung herrsche. Die IHK fordert für künftige Hilfen, dass sie besser auf die Kleingewerbetreibenden zugeschnitten werden und die Verteilung der Hilfen unbürokratischer laufen soll.