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Kneipe Bar
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IHK & DEHOGA: Kritik an Bund-Länder-Beschlüssen

An den neuen Beschlüsse von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Pandemie gibt es scharfe Kritik. Wieder gibt es kein Gesamtkonzept, bemängeln etwa der DEHOGA und die IHK.

Veröffentlicht: Donnerstag, 04.03.2021 15:39

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Auch wenn Biergärten und Terrassen demnächst - je nach Inzidenzwert - auch in Mönchengladbach wieder öffnen dürfen, fehlt dem DEHOGA eine Gesamtstrategie, in der es auch Perspektiven für Restaurants, Kneipen und Hotels gibt. Der Verband weist auf die positiven Erfahrungen mit Hygienekonzepten hin. Es gehe nicht darum, alle Betriebe von Null auf Hundert zu öffnen, heißt es. Aber es gibt Öffnungsschritte fürs Einkaufen und Konzertbesuche, aber nicht für einen Restaurantbesuch. Auch die zahlreichen Versäumnisse bei Impfungen und Tests verärgern den Verband. Darüber hinaus fordert er eine Ausweitung weiterer staatlicher Entschädigungsleistungen - für die Zeiten, in denen das Gastgewerbe weiter geschlossen bleiben muss. 


Kritik gibt es auch von der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein. In der Summe seien die beschlossenen Lockerungen zu wenig, so die IHK. Vor allem für den Einzelhandel wäre eine zeitnahe Öffnung auch mit einer Inzidenz von über 50 möglich, heißt es. Auch die Hürden für die Öffnung von Theatern, Kinos und die Fitnessbranche seien noch zu hoch, sagt die IHK. Für die Reisebranche gebe es noch immer gar keine Perspektive. 

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