
Hohe Kinderarmut in Mönchengladbach
Fast jedes dritte Kind in Mönchengladbach wächst in Armut auf. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.07.2020 12:10
Der Studie nach wachsen 30 Prozent der Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Mönchengladbach in armen Verhältnissen auf. Seit 2014 hat sich laut der Stiftung an diesen Verhältnissen auch nichts geändert. Mönchengladbach schneidet im NRW Vergleich schlecht ab. Nur in Essen, Gelsenkirchen, Duisburg und Herne leben Prozentual noch mehr Kinder in Armut. Die Studie berücksichtigt Kinder aus Familien, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des Durchschnitts aller Haushalte beträgt und deren Familien, die Hartz 4 bekommen. Die Kinderarmut habe erhebliche Folgen für Aufwachsen, Wohlbefinden, Bildung und Zukunftschancen, so die Stiftung.