
Hitze und Dürre: Wie die Bauern reagieren
Kein Regen und die Bauern stöhnen natürlich. Die letzten Jahre waren immer schon schwierig, weil sie so trocken und heiß waren. Und 2022 läuft da ja ganz genauso grade.
Veröffentlicht: Montag, 22.08.2022 04:52
Es ist trocken, Regen kommt keiner oder nur sehr wenig. Das sorgt dafür, dass die Bauern eine schlechtere Ernte haben. Aber natürlich versuchen sie alles bei uns der Region, um ihre Felder zusätzlich zu bewässern, wie Wolfgang Wappenschmidt von der Kreisbauernschaft sagt.
Das kostet aber viel Geld. Wie viel genau das mehr kostet, hängt von den Betrieben ab. Zum Beispiel ob sie einen Brunnen haben oder ob sie das Wasser noch extra zum Feld schaffen müssen. Aber es hängt auch davon ab, was sie eben auf dem Feld haben und wie viel Wasser die Pflanzen brauchen.
Aber nicht nur die Pflanzen, sondern auch das Vieh leidet unter der Hitze und Dürre. Und auch das kostet die Bauern natürlich Zeit und auch Geld. Heißt auch, dass die Milchkühe zum Beispiel weniger Milch geben. Jetzt gibts natürlich aber auch Pflanzen, die mit der Trockenheit und Hitze besser zu Recht kommen. Und es gab auch schon Versuche bei uns in der Region, die meisten aber erfolglos. Soja war einer dieser bisher erfolglosen Versuche. In Schleswig-Holstein gibt es erste Versuche Wein anzubauen. Das sind dann aber Nischen-Produkte, die auch besonders beworben werden, sagt der Experte von der Kreisbauernschaft. Ob das für die breite Masse an Bauern eine Möglichkeit wäre, müssen wir abwarten.

