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Handel: Debatte um verkaufsoffene Sonntage
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Handel: Debatte um verkaufsoffene Sonntage

Diskussionen um verkaufsoffene Sonntage, Leerstände in den Innenstädten und Umweltthemen haben den Handel bei uns beschäftigt.

Veröffentlicht: Dienstag, 31.12.2019 08:55

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Von deutschlandweiter Bedeutung könnte die Klager der Gewerkschaft Verdi hatte gegen den verkaufsoffenen Sonntag zur Blaulichtmeile auf der Hindenburgstraße im April werden. 

Die Klage wurde vom Oberverwaltungsgericht Münster zunächst im Eilverfahren abgewiesen, nach wie vor beschäftigt das Thema sowohl das Ober- als auch das Bundesverwaltungsgericht. Beide müssen nun bundesweit für neue Standards zu verkaufsoffenen Sonntagen sorgen - der Handelsverband erhofft sich davon, dass diese in Zukunft leichter zu beantragen sind. Außerdem hat die Diskussion um Plastikmüll den Handel bei uns erreicht - immer mehr Händler bieten mittlerweile umweltfreundlichere Alternativen an, so der Handelsverband.

Besonders positiv für Mönchengladbach sei, dass immer mehr Beschäftigte im Handel arbeiten, so der Einzelhenadelsverband bei uns. Dennoch hat die Branche nach wie vor auch mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Im neuen Jahr blickt der Handel bei uns auf verschiedene Projekte der Stadt - unter anderem die geplante Markthalle auf dem Kapuzinerplatz und das Projekt 19 Häuser, dass das Haus Westland am Gladbacher Hauptbahnhof ersetzen soll. Solche Projekte könnten langfristig neue Kunden für die angrenzenden Geschäfte bringen - die Bauphase selbst sei für die Läden aber oft schwierig.

Probleme gibt es sowohl in Gladbach als auch in Rheydt weiterhin mit Leerstand. Projekte wie die Rheydter Schauzeit würden hier aber bereits die Situation verbessern.

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