
Großer Mafia-Prozess mit Mönchengladbacher Beteiligung
Ein Mönchengladbacher steht ab Montag (26.10.) wieder in einem großen Mafia-Prozess vor Gericht.
Veröffentlicht: Montag, 26.10.2020 07:45
Am Duisburger Landgericht wird der Fall von insgesamt 14 Männern verhandelt, die teilweise der italienischen Mafia angehören sollen. Sie sollen jahrelang mit hunderten Kilo Kokain gehandelt haben. Der Prozess war bereits Mitte Oktober gestartet, war aber direkt wieder unterbrochen worden. Einer der Angeklagten musste wegen eines Coronafalls in Quarantäne. Der Mann aus Mönchengladbach und die anderen 13 Angeklagten sollen seit 2014 mit mit rund 680 Kilo Kokain gehandelt haben, das sie aus Südamerika eingeschmuggelt haben sollen. Sie waren nach einer großangelegten Razzia in Deutschland, Italien, Belgien und den Niederlanden festgenommen worden. Fünf von ihnen sollen Mitglieder der kalabrischen Mafia 'Ndrangheta sein. Sie gilt als eine der mächtigsten Mafiaorganisationen weltweit.