
Großeinsatz gegen Kriminalität in der Innenstadt
Bei einer großer Kontrolle haben Polizei, Zoll und Stadt zahlreiche Betriebe in Mönchengladbach überprüft. Dabei wurden Spielautomaten beschlagnahmt und zwei Betriebe geschlossen.
Veröffentlicht: Samstag, 01.08.2026 08:00
Am Freitagabend (31.07.) rückten über 300 Einsatzkräfte von Polizei, Hauptzollamt, Bundespolizei und der Stadt Mönchengladbach zu einem behördenübergreifenden Schwerpunkteinsatz aus. Im gesamten Stadtgebiet überprüften sie 16 Gewerbebetriebe, darunter Shisha-Bars, Massagesalons und Spielhallen. Laut Polizei stellten die Beamten zahlreiche Verstöße fest. Sie beschlagnahmten knapp 22 Kilogramm unversteuerten Tabak und 16 illegale Spielautomaten. Wegen Verstößen gegen das Prostituiertenschutzgesetz mussten zwei Betriebe sofort geschlossen werden. Zudem wurde ein Durchsuchungsbeschluss in einer mutmaßlich illegalen Spielhalle an der Hindenburgstraße vollstreckt.
Auch Jugendschutz und Nichtraucherschutz wurden kontrolliert
Ziel der Razzia war es, kriminelle Strukturen aufzudecken und die Einhaltung von Vorschriften wie dem Jugendschutz und dem Nichtraucherschutz zu kontrollieren. Polizeipräsident Stephan Zenker betonte, dass solche Einsätze das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger stärken sollen. Die beteiligten Behörden werten den Abend als Erfolg. Um die Sicherheit im öffentlichen Raum nachhaltig zu verbessern, sind auch für die Zukunft ähnliche Schwerpunktkontrollen in Mönchengladbach geplant.
Es gab auch präventive Personenkontrollen
Bei den Kontrollen ging es nicht nur um polizeiliche Maßnahmen. Die städtische Gewerbeüberwachung und der Kommunale Ordnungsdienst prüften gezielt die Einhaltung von Gewerbe- und Gaststättenrecht. Auch der Verdacht auf Schwarzarbeit, unerlaubtes Glücksspiel und Steuerhehlerei standen im Fokus der beteiligten Ämter. Neben den Gewerbebetrieben fanden auch präventive Personenkontrollen am Mönchengladbacher Hauptbahnhof und in der Rheydter Innenstadt statt. Am Bismarckplatz stellten Polizisten beispielsweise eine Person, die eine Schreckschusswaffe im Hosenbund trug. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte auf den Straßen 98 Personen, unter anderem auf die Einhaltung von Messerverboten.