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Große Bauprojekte gehen 2026 voran
© © sop Architekten; Visualisierung: moka-Studio
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Große Bauprojekte gehen 2026 voran

Einige große Bauprojekte in Mönchengladbach machen in diesem Jahr die nächsten Schritte. Hier findet ihr eine Übersicht über die wichtigsten Projekte und ihren Zeitplan.

Veröffentlicht: Mittwoch, 14.01.2026 05:06

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Neues Rheydter Rathaus

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Die Arbeiten für das neue Rathaus in Rheydt sind in vollem Gange. Schon Ende 2025 haben die Abrissarbeiten der Gebäude an der Stresemannstraße angefangen. Ab dem Frühjahr, voraussichtlich ab Mai 2026, sollen sich die Abrissarbeiten dann bis an die Marktseite vorarbeiten. Die Rohbauarbeiten für den Neubau des Verwaltungsgebäudes sollen Mitte des Jahres beginnen. Erhalten bleiben die alte Kommandantur und das historische Rathaus. Die beiden Gebäude werden in das neue Verwaltungsgebäude integriert. Zentrales Element des neuen Gebäudes soll eine gläserne Bürgerhalle mit Veranstaltungsflächen, Gastronomie und Beratungsboxen werden, in denen die Mönchengladbacher mit Verwaltungsmitarbeitenden über ihre Anliegen sprechen können. Insgesamt soll der Neubau etwa 120 Millionen Euro kosten und frühestens 2029 fertig werden.

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Siebte Gesamtschule an der Breite Straße

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An der Breite Straße entsteht eine neue Gesamtschule in Mönchengladbach. Die soll im Sommer erstmal mit einem Übergangsgebäude zum Schuljahr 2026/2027 an den Start gehen und zunächst Platz für 240 Schüler und 35 Lehrer bieten. Das Gebäude soll nach der Vorfertigung der Bauteile im zweiten Quartal dieses Jahres errichtet werden. Langfristig wird ein Neubau mit Platz für 1.200 Schüler geplant. Dann soll es an der Breite Straße eine vierzügige Gesamtschule mit gebundenem Ganztagsbetrieb geben. Insgesamt ist eine Nutzfläche von rund 12.000 Quadratmetern vorgesehen, ergänzt um eine Dreifachsporthalle mit weiteren 2.400 Quadratmetern. Die Planungen für den Neubau laufen parallel zum Aufbau des Übergangsgebäudes.

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Durchstich Museum Abteiberg

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Große Bauprojekte gehen 2026 voran
© Karres en Brands + Vivid Vision
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Die Hindenburgstraße und das Museum Abteiberg sollen in Zukunft durch eine grüne Fläche verbunden sein. Dafür sind letztes Jahr die Abrissarbeiten der dazwischenliegenden Häuser gestartet. Dieses Jahr sollen dann die freien Flächen neu gestaltet werden. Hier soll eine grüne Oase mitten in der Innenstadt entstehen. Dafür werden neue Bäume, Stauden und Gräser gepflanzt und es werden verschiedene Sitzgelegenheiten gebaut. Außerdem soll es kleine Podeste für Kunst, passend zum Museum geben. Direkt an der Hindenburgstraße soll eine asphaltierte "Stadtterrasse" entstehen, auf der man sitzen kann und die auch Platz für Außengastronomie bietet. Die Arbeiten sollen rund ein Jahr dauern, sodass die neue Fläche Anfang 2027 fertig wird.

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Maria-Hilf-Terassen

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Auf der Brachfläche der ehemaligen Kliniken Maria Hilf an der Viersener Straße entsteht ein neues Wohngebiet. Im Dezember 2025 war Spatenstich. Zunächst wird jetzt eine Tiefgarage im Norden des Gebiets gebaut. Bis Ende des Jahres soll die Tiefgarage fertig werden. Dann wird das Gebiet von Nord nach Süd weiterentwickelt. Erste Grundstücke für Wohnungen im nördlichen Bereich sind ausgeschrieben und das Auswahlverfahren läuft. Insgesamt ist das Gebiet der Maria-Hilf-Terrassen über 2.700 Quadratmeter groß und soll Platz für um die 350 Wohnungen und Häuser bieten.

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Seestadt

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Große Bauprojekte gehen 2026 voran
© Catella
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Nach zwei Jahren Stillstand geht es auch in der sogenannten Seestadt hinter dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof wieder voran. 2023 waren hier schon die ersten Mieter eingezogen. Dann hatte eine angrenzende Autowerkstadt gegen den Bauplan geklagt und die Pläne wurden zunächst gestoppt. Dieses Jahr werden die Arbeiten mit neuem Bauplan jetzt wieder aufgenommen. Der nächste Bauabschnitt mit etwa 500 neuen Wohnungen wird geplant und soll dieses Jahr noch gebaut werden. Auch der Bau des Sees soll noch in diesem Jahr starten. Insgesamt sind bis zu 2.000 Wohnungen in dem Neubaugebiet geplant.


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Wohnquartier auf dem ehemaligen REME-Gelände

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Auf dem REME-Gelände in Lürrip sollen neue Häuser entstehen. Spatenstich für den ersten Bauabschnitt war im September 2025. Seitdem wurden zunächst eine Baustraße und ein Kanalsystem gebaut. Hier sollen zunächst vier freistehende Häuser und zehn Doppelhaushälften entstehen. Im ersten Quartal dieses Jahres werden die Erschließungsarbeiten fertig und die Vermarktung der 14 Baugrundstücke startet. Insgesamt sollen auf dem Areal in drei Bauabschnitten ungefähr 300 Wohnungen und Häuser entstehen, darunter auch öffentlich geförderter Wohnraum.

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Wissens- und Innovationscampus am ehemaligen Polizeipräsidium

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Große Bauprojekte gehen 2026 voran
© Google Maps
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Am ehemaligen Polizeipräsidium an der Webschulstraße/Theodor-Heussstraße entsteht ein neuer Wissens- und Innovationscampus. Das soll ein Ort für neue Ideen, Start-ups, Bildung und Forschung werden. Unter anderen sind eine Junior-Uni für Kinder zur Förderung in Naturwissenschaften und Technik und eine Coding School für digitale Kompetenzen geplant. Für den ersten Bauabschnitt sollen die Arbeiten im Frühjahr dieses Jahres starten. Hier sollen zunächst eine moderne Sport- und Versammlungsstätte, eine neue Begegnungsstätte für Kinder, Jugendliche und Familien und Außenflächen entstehen. Für den ersten Bauabschnitt werden 16 Millionen Euro berechnet, die hauptsächlich aus Fördergeldern von Land und Bund kommen.


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Gewerbegebiet am Flughafen

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Die ehemalige Trabrennbahn am Mönchengladbacher Flughafen soll zu einem nachhaltigen Gewerbegebiet entwickelt werden. Dafür wurde die Stadt als erste Kommune ins Landesprogramm „Go4Gewerbe“aufgenommen - dafür haben Land und Stadt schon im Dezember eine Zielvereinbarung unterzeichnet. In diesem Jahr sollen die konkreten Planungen vorangebracht werden. Bis 2029 soll das Gebiet für die Vermarktung vorbereitet werden. Der Standort direkt am Flughafen Mönchengladbach eignet sich laut Stadt besonders für luftfahrtaffine Unternehmen sowie für innovative und klimafreundliche Technologien wie alternative Antriebe oder emissionsfreie Luftfahrt.

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Projekt "19 Häuser" am Gladbacher Hauptbahnhof

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Seit mehr als 20 Jahren steht das Haus Westland am Mönchengladbacher Hauptbahnhof leer. Schon lange gibt es den Plan des Projektes "19 Häuser". Das sieht hier eine Mischung aus Büros, Geschäften, Gastronomie, und Wohnen vor. Investorenwechsel, Pandemie und schwierige Märkte hatten das Vorhaben erschwert und 2023 wurden die Gespräche zwischen der Stadt und der Eigentümerin des Hauses Westland, der BEMA-Gruppe, abgebrochen. Im Oktober 2025 kam wieder Bewegung in das Vorhaben - der Stadtrat hat den Bebauungsplan beschlossen. Jetzt sucht die Stadt aktiv nach Investoren für ihren Teil und ist auch wieder in Gesprächen mit der BEMA. Noch in diesem Jahr soll die Vermarktung für den städtischen Teil starten. Wann sich tatsächlich etwas tut und Bauarbeiten beginnen könnten, ist aber noch völlig offen.

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Autorin: Anika Peltzer

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