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Gewerkschaft fordert Reform für Minijobs
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Gewerkschaft fordert Reform für Minijobs

Weil Minijobs besonders Krisenanfällig sind, sollen sie jetzt reformiert werden. Das fordert die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt angesichts der Corona-Krise.

Veröffentlicht: Sonntag, 18.07.2021 07:04

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Während Corona seien allein in Mönchengladbach 1.600 Minijobs verloren gegangen, so die Gewerkschaft. Einen Minijob zu verlieren ist besonders hart. Denn Minijobs sind weder sozialversicherungspflichtig, noch haben Minijobber Anspruch auf Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld. Verlieren sie ihren Job, stehen sie damit also vor dem Nichts. Trotzdem würden Unternehmen in der Krise zunächst bei den Minijobs kürzen, beklagt die Gewerkschaft. Sie fordert von der Politik deshalb ein Umdenken. Die Beschäftigten sollten in Zukunft besser geschützt werden, etwa durch die Aufnahme in die Arbeitslosen- und Rentenversicherung. In Reinigungsunternehmen arbeiten in Mönchengladbach laut Arbeitsagentur rund 1.000 Menschen auf reiner Minijob-Basis. Das ist fast die Hälfte der Beschäftigten. 


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