
Gewerkschaft fordert bessere Betreuung für Kinder berufstätiger Eltern
Arbeit und Elternsein sollten besser miteinander vereint werden können. Das findet die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten.
Veröffentlicht: Samstag, 28.09.2024 06:17
Die Gewerkschaft fordert, dass die Betreuung von Kindern in Mönchengladbach besser an die Bedürfnisse von berufstätigen und alleinerziehenden Eltern angepasst wird. Eltern, die nur einen Job annehmen können, wenn ihr Kind einen Ogata-Platz bekommt, sollten vorrangig einen Platz kriegen, sagt die NGG. Denn Unternehmen würden händeringend Arbeitskräfte suchen. Aber auch die Betriebe sollten es Eltern leichter machen - zum Beispiel mit mehr Teilzeit im Schichtbetrieb. Das wäre zum Beispiel für die Nahrungsmittelherstellung interessant. Hier arbeiten laut Arbeitsagentur im Moment 990 Menschen in der Stadt. Eine weitere Option sei, dass sich Unternehmen im gleichen Ortsteil zusammenschließen und eine eigene Kinderbetreuung organisieren. Bei uns entstehen im Moment schon mehr Ogata-Plätze in der Stadt, denn ab dem Schuljahr 2026/27 gibt es auch einen rechtlichen Anspruch darauf.