
Gewerblicher Mietspiegel zeigt teils große Unterschiede
Das geht aus dem neuen „Gewerblichen Mietspiegel“ der Industrie und Handelskammer Mittlerer Niederrhein hervor.
Veröffentlicht: Montag, 14.06.2021 14:28
Die Lage des gewerblichen Immobilienmarktes in der Region ist sehr unterschiedlich. Entsprechend unterschiedlich sind die Mietpreisentwicklungen in den jeweiligen Bereichen. Das geht aus dem neuen „Gewerblichen Mietspiegel“ der Industrie und Handelskammer Mittlerer Niederrhein hervor. Der "Gewerbliche Mietspiegel" orientiert sich an Lage, Zustand, energetischem Standard und Ausstattungsmerkmalen der jeweiligen Objekte. Laut der IHK gibt es in der Region zu wenig Produktions- und Logistikflächen und das führt zu steigenden Nettomieten. Das sei allerdings auch notwendig, um einen Ausgleich für die ständig steigenden Baukosten zu erhalten, so die IHK. Dies gelte insbesondere für Logistikflächen. Aber auch bei Büroflächen steigen die Mieten wegen der Baukosten.
Das Thema Homeoffice hat sich da bis jetzt nur auf die Nachfrage ausgewirkt, nicht aber auf das Mietpreisniveau, heißt es. Anders entwickeln sich die Nettomieten für klassische Einzelhandelsflächen. „Hier wirken sich die strukturellen Probleme, die durch die Corona-Pandemie noch verstärkt wurden, mehr oder weniger negativ aus.“ Selbst in den 1A-Lagen der Innenstädte gebe es je nach Größe der Geschäftsfläche Mietminderungen von 10 bis 30 Prozent.