
GEW kritisiert festhalten an Präsenzunterrricht
Die aktuelle Lage in den Bildungseinrichtungen beunruhigt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Mönchengladbach.
Veröffentlicht: Freitag, 13.11.2020 09:10
Sie geht davon aus, dass es zu Teilschließungen kommen wird und die Schulen und Kitas einen Regelbetrieb nicht mehr sicherstellen können. Denn die Dunkelziffer erkrankter Kinder ist hoch und auch die Infektionen beim Personal und den Kindern steigt immer weiter an. Trotz vermehrt festgestellter Infektionen in den Mönchengladbacher Bildungseinrichtungen bleiben diese offiziell weiter im angepassten Regelbetrieb. Die GEW findet das problematisch und verweist auf die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Das RKI empfiehlt ab einer Inzidenz von 50 die Klassen zu teilen und einen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht anzubieten. Das lehnt das Land NRW bisher ab. Wer glaubt, dass Maskenpflicht und Abstandsregelungen in Kitas und Schulen reichen, verkennt die Realitäten an unseren Bildungseinrichtungen", sagt die Vorsitzende der GEW Ruth Reinertz. Die GEW fordert deshalb den Empfehlungen des RKIs zu folgen, damit eine komplette Schließung vermieden wird. Es passe zudem nicht, dass Restaurants und Kultureinrichtungen geschlossen sind, in den Schulen aber 30 Personen auf engsten Raum sitzen