
Gastronomie leidet unter steigenden Lebensmittelpreisen
Die Mönchengladbacher Gastronomie ist gebeutelt. Die Wirte haben zwei Jahre Corona überstanden und jetzt schießen die Preise für Lebensmittel und Energie in die Höhe, hauptsächlich verursacht durch den Krieg in der Ukraine.
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.03.2022 09:06
Aber die Preiserhöhung einfach an die Gäste weitergeben können und wollen viele auch nicht, denn die Gäste trifft es auch im privaten Bereich. Für uns alle werden Lebensmittel teurer und viele überlegen sich, ob sie überhaupt noch ins Restaurant gehen. Und wenn da dann noch die Preise steigen, bleiben sie möglicherweise ganz weg, befürchtet Oliver Segner, Geschäftsführer des Mokka. Eigentlich sei durch die bevorstehenden Lockerungen eine positive Stimmung bei den Gästen. Das ist also ein richtiger Stimmungsdämpfer zum ungünstigsten Zeitpunkt für die Wirte. Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) sieht die Lage auch kritisch, glaubt aber, dass die Gäste eine Preissteigerung mitgehen. Vor allem fordert der DEHOGA aber eine gewisse Planungssicherheit für die Gastronomie. Zum Beispiel müssen Reservierungen eingehalten oder rechtezeitig abgesagt werden. Wirte könnten in diesen Zeiten keine Tische freihalten für Gäste, die nicht kommen.

