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Gastro- und Hotelbranche ist frustriert
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Gastro- und Hotelbranche ist frustriert

Der Teil-Lockdown ab kommender Woche stößt in der Hotel- und Gastronomie-Branche auf Unverständnis. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.10.2020 13:43

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"Wir sind frustriert!"- Mit diesen Worten hat unter anderem der Hotel- und Gaststättenverband in NRW auf die geplanten neuen Corona-Maßnahmen reagiert. Auch in Mönchengladbach müssen ab Montag die Gastro-Läden schließen. Ab dem 2. November müssen unter anderem Restaurants, Cafés, Kneipen und Beherbergungsbetriebe für vier Wochen schließen. Das sei nicht nachvollziehbar, so der Dehoga. Denn die Branche habe alle Hygienevorschriften eingehalten und Sicherheitsvorkehrungen sogar noch weit übertroffen. Zum Beispiel hätten viele Läden Plexiglas-Abtrennungen eingebaut um Gäste voneinander zu trennen. Auch die Rückverfolgbarkeit stehe ganz oben auf der Agenda, so der Verband. Deshalb sei das Gastgewerbe, im Gegensatz zum privaten Bereich, als Infektionsherd fast gar nicht in Erscheinung getreten. Durch die geplanten Schließungen seien jetzt 70 Prozent der Betriebe in ihrer Existenz bedroht, obwohl man nicht Teil des Problems sei, wenn es um die steigenden Corona-Zahlen gehe, so der Verband weiter.

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