
Garzweiler II: Kompromisse bahnen sich an
Für die Nachnutzung des Kohletagebaus Garzweiler II hat NRW-Umweltministerin Heinen-Esser jetzt über den Entwurf der neuen Leitentscheidung gesprochen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.11.2020 13:49
Und zwar zusammen mit Landtagsabgeordneten aus Mönchengladbach, Jüchen und Erkelenz. Es wurden verschiedene Anregungen gemacht und Nachbesserungen eingefordert. Unter anderem ging es ums Thema "Wasser", berichtet Mönchengladbachs Landtagsabgeordneter Jochen Klenner. Geplant ist, die Restseen in Garzweiler und Hambach gleichzeitig zu befüllen. Das soll innerhalb von 40 Jahren abgeschlossen sein und dabei muss es auf jeden Fal bleiben, sagen die Vertreter des Rheinischen Reviers. Ein weiteres Thema war der Abstand zu den Tagebau-Randdörfern. Hier haben die Vertreter begrüßt, dass im Entwurf der Leitentscheidung eine Vergrößerung der Abstände von Abbaugrenzen und Dörfern erreicht werden soll. Sie sehen aber einen Abstand von 1500 Metern für sinnvoller, statt der bisher vorgeschlagenen 400-500 Meter. Auch die Mönchengladbacher können bei der neuen Leitentscheidung mitwirken.
Infos dazu gibt's hier: