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NRW und Schlesien: Neue Botschafter für eine alte Freundschaft
© José Narciandi
Carsten Cramer, Geschäftsführer bei Borussia Dortmund soll neben vier weiteren Botschaftern der Partnerschaft zwischen NRW und Schlesien ein Gesicht geben
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NRW und Schlesien: Neue Botschafter für eine alte Freundschaft

Seit 25 Jahren sind Nordrhein-Westfalen und die polnische Region Schlesien offiziell Partner. Jetzt sollen fünf Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Gesellschaft dieser Partnerschaft ein Gesicht geben.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2026 22:44

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Wer sind die Botschafter - und warum sie?

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Ministerpräsident Hendrik Wüst hat auf einer gemeinsamen Reise nach Schlesien die Initiative „Botschafterinnen und Botschafter Nordrhein-Westfalen-Schlesien" gestartet. Fünf Menschen übernehmen diese Rolle als erste: Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung von Borussia Dortmund; Ewa Bogusz-Moore, Intendantin der Kölner Philharmonie; der frühere NRW-Minister Prof. Christoph Zöpel; Schauspieler und Musiker Mateusz Dopieralski, bekannt als Vito Bambino; sowie die Künstlerin Alice Musiol. Was sie verbindet: Alle haben persönliche oder berufliche Wurzeln in beiden Regionen - und alle sollen ihre Netzwerke nutzen, um die Partnerschaft mit konkreten Projekten zu füllen.

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Das Interview mit Carsten Cramer, Geschäftsführer bei Borussia Dortmund

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José NarciandiInterview mit Carsten Cramer vom BvB
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Der BVB und Polen: Eine Geschichte, die 1909 beginnt

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Borussia Dortmund existiert, weil polnische Einwanderer ins Ruhrgebiet zogen. Die Dreifaltigkeitskirche, aus der der BVB hervorging, wurde damals für genau diese Menschen gebaut. José Narciandi hat Carsten Cramer für uns in Polen zum Interview getroffen. Cramer sagt: „Die besondere Beziehung zwischen Polen und dem BVB ist kein Zufall." Über ein Jahrhundert später spielten Robert Lewandowski, Jakub Błaszczykowski und Łukasz Piszczek für den Verein und machten den BVB in Polen zum Gesprächsthema. In Grzeszkowice bei Kattowitz betreibt der BVB gemeinsam mit Piszczek heute eine Fußballakademie. Cramer:

„Ganz viel Sympathie stellen uns die polnischen Menschen zur Verfügung. Die Menschen mögen uns."
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Das Interview mit Lukas Podolski

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José NarciandiInterview mit Lukas Podolski
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Lukas Podolsi und Hendrik Wüst
© José Narciandi
Lukas Podolski unterstützt die Initiative und baut selbst Brücken zwischen NRW und Schlesien
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Podolski: In Gleiwitz geboren, in Köln groß geworden, wieder zurück

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Lukas Podolski gehört nicht zu den offiziellen Botschaftern - aber er war bei der Veranstaltung dabei und unterstützt die Initiative. Sein Leben ist die Geschichte, die die Initiative erzählen will. Geboren in Gleiwitz, mit zweieinhalb Jahren nach Deutschland, Weltmeister für Deutschland, heute wieder in Schlesien. Auf die Frage von José Narciandi, ob er der Brückenbauer zwischen beiden Ländern sein will, antwortet er trocken: „Ich glaube, das bin ich schon seit Jahren." Zwei Heimaten zu haben, findet er nicht kompliziert - sondern schön.

„Ich glaube, das ist ja kein Verbrechen, wenn man sagt, man hat irgendwie zwei Länder im Herzen. Was man hier drinnen fühlt, das kann man nach außen tragen."

Podolski plant, beim schlesischen Traditionsverein Górnik Zabrze einzusteigen.

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Autor: José Narciandi

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