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Freispruch in Prozess um versuchten Mord
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Freispruch in Prozess um versuchten Mord

Ein 28-Jähriger wurde jetzt vor Gericht freigesprochen, nachdem er Anfang des Jahres einen Obdachlosen mehrfach angegriffen haben soll. Stattdessen soll er in eine Klinik.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.07.2024 04:36

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Im Prozess um einen versuchten Mord im Obdachlosenmilieu ist jetzt ein Urteil am Mönchengladbacher Landgericht gefallen. Der 28-jährige Angeklagte wurde frei gesprochen - er soll aber wegen akuter psychischer Probleme in einer entsprechenden Klinik bleiben. Im Januar soll der Angeklagte zunächst mit einer zerbrochenen Glasflasche auf den Hals des Opfers eingestochen haben, um es umzubringen. Das Opfer kam unverletzt davon - auch, weil mehrere Zeugen einschritten. Kurze Zeit später soll der Angeklagte dann mit einem Messer dem Opfer in den Rücken gestochen haben. Dabei sei der 33-Jährige an der Niere verletzt worden. Das Ganze war im Tunnel an der Heinrich-Sturm-Straße am Mönchengladbacher Hauptbahnhof passiert. Jetzt ist das Landgericht zu einem Urteil gekommen - der Angeklagte kommt nicht in Haft, soll aber in einer psychiatrischen Klinik bleiben. Ihm wurde im Prozess eine schwere Schizophrenie attestiert.

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