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Fluglärmgegner fordern Kerosinsteuer
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Fluglärmgegner fordern Kerosinsteuer

Die Fluglärmgegner aus Mönchengladbach und der Region fordern die Einführung einer Kerosinsteuer.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.10.2019 12:24

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In der Diskussion um mehr Klimaschutz stehen auch Flugreisen in der Kritik. Die sind nämlich oft deutlich günstiger als zum Beispiel ein Bahnticket. Allein am Düsseldorfer Airport würden Kurzstreckenflüge unter 600 Kilometern ein Viertel aller Starts und Landungen ausmachen, so die Inititative "Gegen Fluglärm MG-Ost". Das müsse deutlich weniger werden, heißt es weiter. Die Fluglärmgegner aus Mönchengladbach und der Region fordern die Einführung einer Kerosinsteuer. Nur so könne man die Zahl der Flüge reduzieren und die Schadstoff-Emissionen um 11 Prozent senken, heißt es. Eine Erhöhung der Luftverkehrssteuer, wie sie die Bundesregierung plant, reiche bei weitem nicht aus. Niemand werde auf Kurzstreckenflüge verzichten, weil das Ticket 3 Euro teurer wird, so die Mönchengladbacher Fluglärmgegner. Sie unterstützt deshalb eine europäische Unterschriftenaktion, die die Einführung einer Kerosinsteuer fordert. Auf die Aktion sollen auch entsprechende Flyer und Infoveranstaltungen aufmerksam machen. Kommen bis Mai nächsten Jahres europaweit eine Millionen Unterschriften zusammen, muss die EU-Kommission ihren Mitgliedsstaaten die Einführung einer solchen Steuer vorschlagen.  

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