FDP möchte eine Bezahlkarte für Geflüchtete
Die Mönchengladbacher FDP fordert die Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete. Auf dem Kreisparteitag haben die Mitglieder einstimmig beschlossen, dass sich die Ratsfraktion im Stadtrat dafür einzusetzen soll.
Veröffentlicht: Montag, 18.03.2024 13:44
Über eine Bezahlkarte sollen Geflüchtete teilweise die staatlichen Sozialleistungen erhalten, als Ersatz für Bargeld. Es gibt aber auch Kritik an solchen Plänen. Die FDP erhofft sich, dass durch eine Bezahlkarte etwa der Verwaltungsaufwand verringert und die Nachverfolgung der Zahlungen vereinfacht werden. Außerdem könne man so Missbrauchsfälle verhindern - wie zum Beispiel das Bezahlen von Schleppern. Die Sozialdezernentin der Stadt und auch Wohlfahrtsverbände haben sich in der Vergangenheit schon kritisch zu einer Bezahlkarte geäußert. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Mönchengladbach hält die Debatte sogar für diskriminierend, weil sie unterstelle, dass Geflüchtete nur aus finanziellen Gründen nach Deutschland kommen. Außerdem mache die Karte das Einkaufen für sie komplizierter