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"Fanzug-Vergewaltigung": Freispruch in zweiter Instanz
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"Fanzug-Vergewaltigung": Freispruch in zweiter Instanz

Der Angeklagte im Fall um eine mutmaßliche Vergewaltigung auf einer Toilette in einem Fan-Zug ist vom Mönchengladbacher Landgericht freigesprochen worden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2020 12:40

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Das berichtet die DPA. Demnach war nach Ansicht des Landgerichts für den Mann nicht ersichtlich, dass die Frau keinen Sex wollte. Das Amtsgericht hatte den Angeklagten zunächst zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt - vom Landgericht kommt jetzt in zweiter Instanz der Freispruch. Der Angeklagte soll die Frau im April 2018 in einem Fanzug nach dem Auswärtsspiel von Borussia Mönchengladbach bei Bayern München getroffen haben. Den Vorwürfen zufolge soll der Mann die Frau nach einem Flirt der beiden auf dem Zug-WC vergewaltigt haben. Der Angeklagte hatte dagegen von einvernehmlichem Sex gesprochen. Der 32-Jährige verbüßt aktuell noch eine Haftstrafe wegen einer anderen Tat. Das neue Urteil des Landgerichtgs ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft legte Revision ein.

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