
Falsche Inkassoschreiben: Verbraucherzentrale warnt
Einige Mönchengladbacher werden derzeit Opfer einer dreisten Betrugsmasche. Laut der Mönchengladbacher Verbraucherzentrale bekommen Haushalte dabei Post einer Anwaltskanzlei, die Zahlungen wegen eines angeblichen Glücksspiel-Abos verlangt.
Veröffentlicht: Dienstag, 12.04.2022 12:26
Laut Verbraucherzentrale fordert die Münchener Anwaltskanzlei 290 Euro von den Angeschriebenen. Die Kanzlei drohe außerdem mit Zwangvollstreckungen und Pfändungen. Die Verbraucherzentrale warnt in diesem Fall davor, auf die Forderungen einzugehen und rät stattdessen, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Wer ähnliche Forderungen bekommt, sollte prüfen, ob das Inkassounternehmen seriös ist - Anzeichen für unseriöse Unternehmen sind etwa Rechtschreibfehler, ausländische Kontodaten oder überzogene Drohungen. Einen Musterbrief zu Abwehr unrechtmäßiger Inkasso-Forderungen und Links zu weiteren Infos findet Ihr auf radio901.de
Weitere Informationen zum Thema Inkasso gibt es auf der Homepage der Verbraucherzentrale NRW unter
www.verbraucherzentrale.nrw/inkasso
Ein interaktiver Inkassobrief hilft, unseriöse Schreiben zu erkennen:
https://www.verbraucherzentrale.nrw/node/10871
Einen Musterbrief zur Abwehr einer unberechtigten Forderung eines Inkassobüros
finden Sie unter www.verbraucherzentrale.de/sites/default/files/2019-10/Abwehr_einer_unberechtigten_Forderung_Inkasso.pdf
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V.
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