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Fall Greta: Kurzer Prozessauftakt
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Fall Greta: Kurzer Prozessauftakt

Heute Vormittag ist am Mönchengladbacher Landgericht der Schwurgerichtsprozess gegen eine 25-jährige Erzieherin gestartet. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. 

Veröffentlicht: Dienstag, 17.11.2020 13:42

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Der Erzieherin wird vorgeworfen das dreijährige Kind Greta in einer Viersener Kita heimtückisch erstickt zu haben. Bisher hat die Angeklagte vehement geschwiegen. Marie Lingnau, die Anwältin von Gretas Mutter, verlas vor dem Gerichtssaal ein Statement ihrer Mandantin:


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Rechtsanwältin Marie Lingnau
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Ende April soll die Erzieherin die dreijährige Greta ins Bett gebracht und wenig später gemeldet haben, sie bekomme das Kind nicht mehr wach. Das Mädchen starb später im Krankenhaus. Die Anklage wirft der Erzieherin vor, den Brustkorb der dreijährigen eingedrückt zu haben.


Im Prozess erhofft man sich auch Antworten auf insgesamt 8 ähnliche Fälle in Kitas am gesamten Niederrhein. Auch dort soll die 25-jährige die Kinder bis zur Bewusstlosigkeit misshandelt haben. Die Kinder überlebten. Allerdings waren die Fälle offenbar nie weiterverfolgt worden, so der Anwalt der Nebenklage, Markus Kluck:

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Nebenklageanwalt Markus Kluck
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Zum Fall der getöteten dreijährigen Greta schweigt die Angeklagte bisher. Am Donnerstag wollen ihre Anwälte eine erste Erklärung verlesen. 

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