
Erste Spur im Bombendrohungsfall
Nach der Bombendrohung gegen zwei Schulen in unserer Stadt hat die Polizei einen 15-jährigen Tatverdächtigen ermittelt.
Veröffentlicht: Sonntag, 26.03.2023 06:47
Der Jugendliche stehe im Verdacht, aus dem Ausland mehrere E-Mails mit der Androhung von Straftaten an die Gemeinschaftsgrundschule Hardt verschickt zu haben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ziel der Aktion soll nach Erkenntnissen der Ermittler gewesen sein, dass der Schulbetrieb ausfalle. Auf die Spur des Tatverdächtigen war die Polizei durch die Hinweise zweier Mädchen im Alter von 12 und 13 Jahren gekommen, die ebenfalls die Schule besuchen. Am Donnerstag waren die rund 800 Schülerinnen und Schüler der Grund- und der Gesamtschule Hardt nach der Drohung aus den Gebäuden gebracht worden. Ermittler hatten die Schulen mit Hilfe von Diensthunden abgesucht, aber keine verdächtigen Gegenstände gefunden.