
Erkelenzer Braunkohledörfer haben weiter Hoffnung
NRWs neuer Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich im Landtag zu den Braunkohledörfern geäußert. Was er sagt, gibt den betroffenen Menschen am Tagebaurand neue Hoffnung, dass sie nicht abgebaggert werden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.11.2021 05:02
Noch können die letzten Braunkohledörfer an der Abbruchkante bei Erkelenz nicht jubeln, aber sie freuen sich zumindest über eine Aussage unseres neuen Ministerpräsidenten Wüst. Der sagte gestern im Düsseldorfer Landtag, "ich möchte, (...) dass wir so viele Dörfer wie möglich erhalten". In NRW sei man zu einem früheren Ausstieg aus der Braunkohle bereit. Am Sonntag hatten Tausende Menschen in Lützerath demonstriert. Hier läuft noch eine Klage beim Oberverwaltungsgericht Münster. Ob die Orte Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich und Berverath abgebaggert werden, sollte nach bisheriger Planung in fünf Jahren entschieden werden.