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Energiepreise in Mönchengladbach: Tipps für Verbraucher
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Energiepreise in Mönchengladbach: Tipps für Verbraucher

Die Energiepreise steigen durch den Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran immer weiter. Worauf Ihr bei Gas- und Ölpreisen jetzt achten solltet.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.04.2026 22:00

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Die Preise für Öl und Erdgas sind deutlich gestiegen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeute das aber nicht automatisch, dass die Preise im eigenen Vertrag sofort steigen, sagt die Verbraucherzentrale Mönchengladbach. Zwischen Börsenpreis und Tarifen läge oft eine Verzögerung. Die Neukundenpreise sind aber schon jetzt an die Börse angepasst. Radio 90,1 hat für Euch zusammengefasst, worauf Ihr aktuell bei Euren Energieanbietern achten solltet.

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Gasvertrag prüfen

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Für Haushalte mit Gasheizung lohnt es sich einen Blick in den passenden Gasvertrag zu werfen. Dabei sind Dinge, wie Preisniveau und Vertragslaufzeit interessant - auch die Preisgarantie spielt eine Rolle. Sollte diese nämlich auslaufen kann der Anbieter die Kosten per Preiserhöhungsschreiben steigern. Falls die Preisgarantie also bald ausläuft, ist es ratsam sich nach Verlängerungsoptionen umzusehen. Auch ein Anbieterwechsel kann dabei sinnvoll sein.

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Heizölpreise beachten

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Die Heizölpreise schwanken besonders stark. Derzeit kosten 100 Liter Heizöl, bei einer Bestellung von 3000 Litern, etwa 145€. Sollte der Tank weniger als 15% gefüllt sein, wird es Zeit neues Heizöl zu bestellen. Bei den aktuellen Preisen rät die Verbraucherzentrale dazu, die Bestellmenge dann kleiner zu halten. Außerdem sollte man darauf achten, bei seriösen Händlern zu bestellen.

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Blick auf Fernwärmepreise

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Am häufigsten wird Gas für die Erzeugung von Fernwärme genutzt. Da die meisten Anbieter ihre Preise nur ein Mal pro Jahr anpassen, bleibt der Preis hier vorerst stabil. Mietern dürften sie sogar erst in zwei Jahren mit der Nebenkostenabrechnung auffallen, sagt die Verbraucherzentrale. Die Erhöhungen sind dann von der Dauer der Krise und den Preisindizes abhängig. Damit legen Anbieter fest, welche Energieträger zu welchen Anteilen die Preise beeinflussen.

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Langfristig unabhängiger machen

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Am Beispiel des Nahost-Konflikts sieht man, wie stark die Weltpolitik die Energiepreise beeinflusst. Deshalb kann es sinnvoll sein, unabhängiger zu werden, rät die Verbraucherzentrale. Dabei können alternative Heizsysteme, wie eine Wärmepumpe oder eine bessere Gebäudedämmung helfen. Energieberatungen und Heizungsfachbetriebe können Euch dabei helfen. Häufig gibt es sogar staatliche Förderungen. Wer also plant, ist langfristig von steigenden Energiepreisen nicht mehr so stark betroffen.

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