
Ende der "Wildwest"-Methoden in Fleischbranche gefordert
Die Bedingungen in der Fleischbranche sollen auch in Mönchengladbach besser werden. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert deswegen Unterstützung von Politikern.
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.09.2020 11:35
Die Bundestagsabgeordneten aus unserer Stadt sollen dem neuen Gesetz zum Arbeitsschutz zustimmen. Mit den bisherigen - so wörtlich - "Wildwest"-Methoden müsse Schluss sein, heißt es von der NGG. Laut der Gewerkschaft gebe es bei den Fleischbetrieben hier in der Stadt immer weniger feste Mitarbeiter und mehr Subunternehmer - mit Beschäftigten aus Osteuropa. Diese Form der Beschäftigung wird seit dem Corona-Ausbruch beim Fleischbetrieb Tönnies scharf kritisiert. Das neue Gesetz soll ab 2021 Werkverträge und Leiharbeit größtenteils verbieten.