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Einzelhandel kritisiert Pläne zu E-Ladesäulen
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Einzelhandel kritisiert Pläne zu E-Ladesäulen

Das Bundesverkehrsministerium will heute über neue Vorgaben beim Ausbau von E-Ladesäulen sprechen. Deutliche Kritik an diesen Plänen kommt vom Einzelhandel in Mönchengladbach und der Region. Er fürchtet, von den neuen Pflichten am meisten betroffen zu sein. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 29.06.2022 07:46

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Etwa ein Drittel aller öffentlichen Schnellladepunkte wird derzeit vom Einzelhandel betrieben, sagt der Handelsverband. Trotzdem wolle der Bund gerade ihn zwingen, Ladesäulen auch an möglicherweise ungeeigneten Orten zu errichten, so dass Einzelhändler aus eigener Tasche drauf zahlen müssten. Denn Einzelhändler dürfen ihre Ladesäulen etwa gar nicht 7 Tage die Woche rund um die Uhr öffentlich anbieten. In der Folge bekommen sie deshalb aber auch weniger oder gar kein Fördergeld. Der Handelsverband fordert deshalb jetzt Anreize statt Vorgaben für den Ausbau der E-Infrastruktur - andernfalls könnte das Vorhaben in die völlig falsche Richtung abzielen, heißt es. 

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