
E-Auto Sven sorgt weiter für Wirbel
Die Opposition im Mönchengladbacher Stadtrat kritisiert erneut die Koalition aus CDU und SPD wegen der umstrittenen Investition der NEW in das Elektroauto Sven.
Veröffentlicht: Mittwoch, 30.10.2019 15:45
Vor knapp vier Wochen hatte der Stadtrat mit einem einstimmigen Beschluss alle Beteiligten aufgefordert, möglichst viel Transparenz zu schaffen. Aber seitdem sei nichts weiter passiert, so Linke, Grüne und FDP. Man warte zum Beispiel noch immer auf eine rechtliche Bewertung der Stadtverwaltung, ob die NEW-Aufsichtsräte Oberbürgermeister Reiners, CDU-Fraktionschef Schlegelmilch und der SPD-Fraktionsvorsitzende Heinrichs dem Rat gegenüber Auskunft geben müssen oder dürfen. Die Opposition ist sich sicher, dass alle Beteiligten aussagen dürfen, zumal Reiners sich sowieso schon zu seinem Stimmverhalten geäußert habe. Die NEW hatte letzten Sommer Anteile am E-Auto-Entwickler "share2drive" mit Zustimmung des Aufsichtsrates gekauft. Eine notwendige Zustimmung des Stadtrates gab es allerdings nicht. Die Opposition vermutet, dass der Stadttochter NEW so ein erheblicher finanzieller Schaden entstanden ist.