
Diskussion um Kohle-Entscheidung
Die Leitentscheidung der Landesregierung für die Kohleförderung im Rheinischen Revier ist in dieser Woche unterschiedlich aufgenommen worden.
Veröffentlicht: Samstag, 27.03.2021 07:55
Der Mönchengladbacher FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag zum Beispiel ist zufrieden. Die Leitentscheidung ist aus seiner Sicht ein Schritt in die richtige Richtung.
Aus Sicht von Terhaag ist die Entscheidung für Mönchengladbach bedeutend, weil uner anderem die Abbaukante südlich von Wanlo einige Jahre hinausgezögert, wenn nicht sogar komplett verhindert wird. Außerdem gebe die Leitntscheidung den Anwohnern anderer betroffener Dörfer, die dort wohnen bleiben möchten, eine Bleibeperspektive, falls das Areal 2026 aus dem Abbauplan herausfällt. Die Entscheidung verbinde Klimaschutz mit Wirtschaftspolitik, so Terhaag weiter. Aus Sicht der Grünen ist das Dokument allerdings eine verpasste Chancen. Die Entscheidung über die Zukunft der Dörfer auf Ende 2026 zu verschieben, sei nichts weiter als ein Hinhalten der betroffenen Bewohner. Tatsächlich seien nur die Interessen des Energiekonzerns RWE berücksichtigt worden, so die Grünen.