
Die Region soll profitieren
Mönchengladbach und die Region dürfen beim bevorstehenden Kohleausstieg nicht zu kurz kommen. Das Rheinische Revier müsse von den Milliardenhilfen für die Energiewende profitieren. Das fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete aus unserer Stadt, Günter Krings.
Veröffentlicht: Sonntag, 08.03.2020 09:07
Stadt und Land müssten jetzt sicherstellen, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird, so Krings. Neben der Infrastruktur soll auch in neue Arbeitsplätze investiert werden. Das letzte Kohlekraftwerk soll spätestens 2038 vom Netz gehen. Davon ist auch der Tagebau Garzweiler hinter Mönchengladbach betroffen. Es müsse jetzt versucht werden, eine weitere Ausbreitung des Braunkohletagebaus zu verhindern. Die Abstände zu den angrenzenden Dörfern und nach Wanlo müssen vergrößert werden, so Krings. Mit dem vorzeitigen Ausstieg aus der Braunkohle leiste das Rheinische Revier einen großen Beitrag zum Klimaschutz, so Krings weiter.