
DGB will Eltern besser absichern
Mönchengladbacher Eltern, die in der Krise zuhause bleiben müssen, um ihre Kinder zu betreuen, sollen besser abgesichert werden. Das fordert der Gewerkschaftsbund bei uns.
Veröffentlicht: Dienstag, 07.04.2020 05:39
Der Bundestag hat dafür bereits eine Gesetzesänderung verabschiedet, die dem DGB aber nicht weit genug geht. Die gesetzliche Änderung sieht vor, dass Eltern, die wegen der Kinderbetreuung in der Krise nicht zur Arbeit können, 67 Prozent ihres Nettogehalts erhalten. Dafür sind aber verschiedene Voraussetzungen nötig - zum Beispiel müssen Betroffene erstmal Überstunden abbauen, bevor sie die Hilfen in Anspruch nehmen können. Außerdem gibt es die Leistungen vom Staat nur für Eltern mit Kindern unter 12 Jahren. Der DGB bei uns kritisiert das scharf: Diese Voraussetzungen seien inaktzeptel - außerdem seien 67 Prozent des Nettogehalts sowieso zu wenig. Der Gewerkschaftsbund fordert daher mindestens 80 Prozent des Nettoeinkommens und gelockerte Voraussetzungen. Sonst könnten Familien in Existenznöte geraten, so der DGB.