
DGB kritisiert Minijob-Regelungen
Mehr Geld und einen besseren sozialen Schutz für Minijobber in Mönchengladbach: Das fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund bei uns.
Veröffentlicht: Dienstag, 10.12.2019 05:55
Fast ein Viertel aller Beschäftigen in unserer Stadt arbeitet laut DGB im Niedriglohnsektor - sehr häufig seien das Minijobs.
Aktuell können Minijobber etwas mehr Geld von ihrem Gehalt behalten, wenn sie sich von der Sozialversicherungspflicht befreien lassen. Das bezeichnet der DGB Mönchengladbach aber als "faules Ei": Wer heute nicht in die Rentenversicherung einzahlt, sei später wahrscheinlich von Altersarmut betroffen. Außerdem müssten schon heute mehr als 2.300 Minijobber in unserer Stadt mit Geld vom Staat aufstocken. Dieses Geld zahlt letztlich der Steuerzahler, so der DGB. In ganz Deutschland habe der Staat im vergangenen Jahr etwa 10 Millionen Euro für das Aufstocken von Minijobbern ausgegeben.