
DGB fordert verbesserten Zugang zu Leistungen
In Mönchengladbach sind im Moment über 28.000 Menschen in der Kurzarbeit.
Veröffentlicht: Montag, 11.05.2020 13:28
Das Ausmaß zeige die große Krise, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde, so der Deutsche Gewerkschaftsbund bei uns. Gleichzeitig würden die Zahlen aber auch deutlich machen, dass sich das System in der Krise bewährt habe. Der DGB ist froh, dass es die Möglichkeit der Kurzarbeit gibt. Überall da, wo Kurzarbeit in Mönchengladbach angemeldet worden sei, werde Beschäftigung gehalten. Damit dieser Schutz vor Arbeitslosigkeit halte, müsse jetzt aber auch alles dafür getan werden, dass er nicht breche, so der DGB. Deshalb fordert der Bund unter anderem einen grundsätzlich verbesserten Zugang zu Leistungen. Das betrifft die Kurzarbeit, die neuen Hinzuverdienstmöglichkeiten, ein verlängerter krisenbedingter Arbeitslosengeldanspruch, Verbesserungen beim Kinderzuschlag und eine fairere Behandlung in der Grundsicherung durch die Aussetzung der Vermögensanrechnung und Prüfung der Angemessenheit der Wohnung.