Anzeige
DGB fordert Reform der Minijobs in Mönchengladbach
Teilen: mail

DGB fordert Reform der Minijobs in Mönchengladbach

Mönchengladbacher Minijobber sind besonders hart von der Corona-Krise betroffen. Das sagt der Deutsche Gewerkschaftsbund und fordert deshalb Reformen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.2020 12:49

Anzeige

Die meisten Minijobber in Mönchengladbach arbeiten in der Reinigungsbranche. Danach folgen Jobs im Verkauf und in der Gastronomie. Minijobber zahlen keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung ein und haben zum Beispiel keinen Anspruch auf das Kurzarbeitergeld. Auch in der Sozialversicherung sind Minijobs eine Besonderheit, da für die Beiträge geringfügig Beschäftigter andere Regeln gelten als für regulär Beschäftigte. Das betrifft auch die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Der DGB fordert deshalb, dass Minijobs ab dem ersten Euro Einkommen voll in die Sozialversicherung einbezogen werden. Dabei soll der Anteil der Beschäftigten schrittweise steigen, während die Belastung für die Arbeitgeber nach und nach sinkt, bis sich beide Seiten die Kosten teilen, so der DGB.  

Anzeige
Anzeige
Anzeige