
DGB fordert mehr Werkswohnungen in Mönchengladbach
Der Mangel an Wohnungen bei uns in der Stadt könnte durch sogenannte Werkswohnungen aufgefangen werden. Davon ist der Deutsche Gewerkschaftsbund in Mönchengladbach überzeugt. Er fordert ein Konzept, damit mehr Unternehmen eigene Wohnungen für ihre Mitarbeiter anbieten.
Veröffentlicht: Dienstag, 14.02.2023 14:45
In Mönchengladbach würden laut DGB über 16.000 bezahlbare Wohnungen fehlen. Und: Fast jeder zweite Mieterhaushalt müsste mehr als ein Drittel seines Nettoeinkommens für die Wohnung ausgeben - viel zu viel, sagt der Gewerkschaftsbund. Jetzt müsse die Wirtschaft ran, Unternehmen könnten selbst Wohnungen bauen und an ihre Mitarbeiter vermitteln. BASF und Volkswagen würden das bereits tun und über eigene Immobilientöchter Wohnungen an Angestellte vergeben. Die Stadtverwaltung könne den Bau dieser Werkswohnungen außerdem fördern. Das passiert unter anderem in München. Dort verspricht die Stadt den Firmen, die Wohnungen für Angestellte bauen und vermieten, eine Bevorzugung bei der Genehmigung von Gewerbeflächen. Mit den Werkswohnungen würden Unternehmen außerdem Personal anlocken, sagt der DGB.