
DGB fordert Arbeitslosenschutz in Mönchengladbach
Über 31 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach rutscht bei Arbeitslosigkeit direkt in Hartz IV - das berichtet der Deutsche Gewerkschaftsbund in Mönchengladbach und bezieht sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. Von der neuen Bundesregierung fordert der DGB deshalb einen verbesserten Schutz bei Arbeitslosigkeit.
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.09.2021 13:19
Zu dem verbesserten Schutz zählt laut DGB unter anderem auch ein höherer Mindestlohn. Darüber hinaus solle nicht das ungeliebte Hartz IV-System, sondern vielmehr die Arbeitslosenversicherung wieder der Standard werden. Der aktuelle Schutz der Arbeitslosen sei sehr löchrig, heißt es weiter. In Mönchengladbach mussten sich rund 750 Menschen neu arbeitslos melden - etwa 31 Prozent von ihnen sind direkt im Hartz-IV-System gelandet und hatten somit keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Der DGB fordert von der neuen Regierung eine stärkere Arbeitslosenversicherung mit klaren Leistungsansprüchen, guten Förderangeboten und ohne abschreckende Bedürftigkeitsprüfung.