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DGB besorgt über Minijob-Pläne der Bundesregierung

Die neue Ampel-Regierung plant, die Minijobgrenze auf 520 Euro zu erhöhen. Dafür wird sie unter anderem vom Deutschen Gewerkschaftsbund in Mönchengladbach kritisiert. Diese Ausweitung würde laut dem Verband nur dazu führen, dass noch mehr Minijobs entstehen, die den Beschäftigten null soziale Sicherheit bieten würden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.12.2021 13:24

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Rund 23.600 Mönchengladbacher haben zurzeit einen Minijob. Für sie alle bedeutet ein Jobverlust kein Kurzarbeitergeld, kein Arbeitslosengeld und für viele auch keine Rentenansprüche. Nach dem Plan der Ampel-Koalition bleibt es dabei, dass Minijobber voll sozialversicherungs- und steuerpflichtig sind - bloß auf höherem Niveau, so der DGB. Damit es sich für die Beschäftigten lohnt, mehr Stunden zu arbeiten, spricht sich der Verband für eine volle Übernahme des Sozialversicherungsbeitrags durch den Arbeitgeber aus. Geringverdiener sollten außerdem steuerlich entlastet werden, fordert der DGB. Ziel müsse sein, Geringverdiener insgesamt besser sozial abzusichern. 

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